trends für das enterprise wiki der zukunft
Benutzbarkeit und Produktivität Bisherige (webbasierte) Wikis konnten deshalb nicht so komfortabel gestaltet werden, weil es recht aufwändig war, mit dynamischem HTML mehr Komfort zu realisieren. Inzwischen stehen erstens mächtige Fertigkomponenten für dynamisches HTML (AJAX-Technik) zur Verfügung; zweitens werden Plattformen für Rich Internet Applications (Microsoft .NET Smart Clients, Adobe Flex & AIR, Java Web Start) reif für den Einsatz in der Breite. Diese bieten den vollen Komfort einer Desktop- Anwendung, erfordern aber keine Installation. Besonders für Nutzer, die viel schreiben, lohnt sich sogar die Installation eines Clients, der dann auch Offline-Arbeitsmöglichkeiten bietet. Einen Prototyp hierfür liefert zum Beispiel das Projekt Mindquarry. Im folgenden Screenshot ist beispielsweise erkennbar, wie auf Basis des ausgewählten Textes Links zu anderen Seiten, aber auch zum Beispiel zu Dateien, vorgeschlagen werden:
Abb.1: Dialog „Link einfügen“ in Mindquarry (Bildquelle: www.mindquarry.com)
Integration von Unternehmensdaten
Um die „Insel Wiki“ mit der existierenden Unternehmens-IT zu verbinden, gibt es zwei zueinander komplementäre Ansätze: Wikis als Baustein zum Beispiel im Unternehmensportal integrieren. Diesen Weg gehen u.a. Microsoft Sharepoint 2007 oder Intrexx. Aus dem Wiki heraus Zugriff auf Unternehmensdaten erlauben… und so das Wiki selbst als Portal, den Wikitext als Glue-Code für die über die Systeme verteilten Unternehmensinformationen nutzen. In diese Richtung geht beispielsweise SystemOne. Während man einen Text schreibt, bietet SystemOne automatisch Informationen aus verschiedenen Quellen an, die mit den Schlagwörtern im Text zu tun haben.
Semantische Wikis und Wikis mit Datenbank-Funktionen
In vielen Szenarien hat ein Teil des Wissens eine regelmäßige Struktur, der andere nicht. Die Strukturen erlauben Funktionen wie Umsortieren, Zusammenfassen (zum Beispiel als Statistik), Kombinieren, die normale Wikis nicht anbieten. Um für den strukturierten Teil nicht wieder ein anderes Werkzeug zu benutzen, beinhalten heute schon einige Wikis besondere Funktionen zum Erfassen strukturierter Informationen in Formularen (zum Beispiel TWiki). Allerdings ist man hier an ein zentral definiertes Schema oder Formular gebunden, was zu einer Problemquelle klassischer Groupware zurückführt.
Mächtiger und flexibler sind semantische Wikis wie beispielsweise Semantic Mediawiki, die das Formulieren formaler semantischer Aussagen erlauben, die anschließend abgefragt werden können. Hier ist kein zentrales Schema erforderlich. Allerdings verschärfen sich hier die Benutzbarkeitsprobleme der Wikisyntax bei webbasierten Clients. Zukunftsträchtig erscheint daher die Kombination mit Rich Clients in sogenannten Knowledge Desktops, wie sie im Forschungsprojekt Nepomuk entwickelt werden.
Schließlich erlauben semantische Technologien, Unternehmensdaten nicht bloß zu verlinken, sondern logisch zu verknüpfen. Dies wird beispielhaft für Software-Engineering-Szenarien im Forschungsprojekt Waves mit Hilfe eines Wiki Rich Clients realisiert.
Integration von Unternehmensdaten Um die „Insel Wiki“ mit der existierenden Unternehmens-IT zu verbinden, gibt es zwei zueinander komplementäre Ansätze: Wikis als Baustein zum Beispiel im Unternehmensportal integrieren. Diesen Weg gehen u.a. Microsoft Sharepoint 2007 oder Intrexx. Aus dem Wiki heraus Zugriff auf Unternehmensdaten erlauben… und so das Wiki selbst als Portal, den Wikitext als Glue-Code für die über die Systeme verteilten Unternehmensinformationen nutzen. In diese Richtung geht beispielsweise SystemOne. Während man einen Text schreibt, bietet SystemOne automatisch Informationen aus verschiedenen Quellen an, die mit den Schlagwörtern im Text zu tun haben. Semantische Wikis und Wikis mit Datenbank-Funktionen In vielen Szenarien hat ein Teil des Wissens eine regelmäßige Struktur, der andere nicht. Die Strukturen erlauben Funktionen wie Umsortieren, Zusammenfassen (zum Beispiel als Statistik), Kombinieren, die normale Wikis nicht anbieten. Um für den strukturierten Teil nicht wieder ein anderes Werkzeug zu benutzen, beinhalten heute schon einige Wikis besondere Funktionen zum Erfassen strukturierter Informationen in Formularen (zum Beispiel TWiki). Allerdings ist man hier an ein zentral definiertes Schema oder Formular gebunden, was zu einer Problemquelle klassischer Groupware zurückführt. Mächtiger und flexibler sind semantische Wikis wie beispielsweise Semantic Mediawiki, die das Formulieren formaler semantischer Aussagen erlauben, die anschließend abgefragt werden können. Hier ist kein zentrales Schema erforderlich. Allerdings verschärfen sich hier die Benutzbarkeitsprobleme der Wikisyntax bei webbasierten Clients. Zukunftsträchtig erscheint daher die Kombination mit Rich Clients in sogenannten Knowledge Desktops, wie sie im Forschungsprojekt Nepomuk entwickelt werden. Schließlich erlauben semantische Technologien, Unternehmensdaten nicht bloß zu verlinken, sondern logisch zu verknüpfen. Dies wird beispielhaft für Software-Engineering-Szenarien im Forschungsprojekt Waves mit Hilfe eines Wiki Rich Clients realisiert.
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