1.2 die demokratisierung des fernsehens - life-webtv
live-webtv erobert die wohnzimmer
Die Demokratisierung des Fernsehens ist seit einiger Zeit in aller Munde und wird als heiliger Gral der TVZukunft gesehen. Qualitativ minderwertige Sendungen, mangelnde Diversifizierung der Programme und fehlende Integration der Zuschauer in die Sendungen führen derzeit zusammen mit schier endlosen Werbeschleifen zu schwindenden Zuschauerzahlen.
Hinzu kommen geradezu erdrutschartige Änderungen im Konsumverhalten der Zuschauer: Während der durchschnittliche Pro-Kopf-Konsum herkömmlichen Fernsehens stetig sinkt, verbringt der Konsument zunehmend Zeit im Internet und hier speziell vor bewegten Bildern.
Diesem wohl nicht mehr umzukehrenden Trend tragen die derzeit wie Pilze aus dem Boden sprießenden Video-Portale Rechnung. Die hierbei gebotenen Inhalte beschränken sich aber meist auf qualitativ fragwürdige, teilweise illegal mitgeschnittene und veröffentlichte Videoclips, die zu beliebiger Zeit und beliebig oft über den Browser am heimischen Computer angeschaut werden können (On-Demand).
Hierbei von einem adäquaten TV-Ersatz zu sprechen, wäre aber mehr als vermessen. Minderwertige Qualität und kurze Laufzeiten können nicht durch die ständige Verfügbarkeit und diverse Bewertungsmechanismen wieder wettgemacht werden. Allerdings zeigt der anhaltende Erfolg der YouTubes dieser Welt, dass die bislang klare Trennung von Produzent und Konsument im TV-Umfeld im konkurrierenden Internet nicht mehr gilt: Der Zuschauer wird zum Produzenten und Dritte können wiederum daran partizipieren. Immer neue Mashups (Re-Kombination bereits bestehender Inhalte und Angebote) ermöglichen die Trennung und das beliebige Zusammenfügen von Bild, Ton, Interaktion und auch Distribution der dabei entstehenden neuen Mediengefüge. Trotzdem fehlte bislang noch eine entscheidende Komponente. Denn erst die Möglichkeit, nicht nur beliebige Medien zu einer TV-Show zusammenzusetzen, sondern diese auch live von jedermann jederzeit senden zu können, macht dem Fernsehen, wie wir es heute noch kennen, zusehends zu schaffen. Und wie fast immer, wenn um eine Distribution von allen an alle mit minimalem Aufwand geht, findet sich die Antwort im Internet.
Denn die Zukunft des Fernsehens liegt in der Tat im Internet. 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr können hier TV-Sendungen gesendet und empfangen werden. WebTV ermöglichte zwar schon bisher die Entkoppelung der TV-Inhalte – wie Videos und Fotos – von der starren Prozesskette Sendeanstalt und Fernseher, jedoch konnten bislang auch hier nur bereits vorproduzierte Konserven bereit gestellt werden. Mit echtem Fernsehen hat dies noch herzlich wenig zu tun.
Webzooms.TV, die Live-WebTV-Plattform der Karlsruher Webzooms AG, ermöglicht nun erstmalig die weltweite Ausstrahlung von echten Live-WebTV-Shows über das Internet. Diese Live-Shows können beliebige Medien wie Videos und Fotos beinhalten, angereichert mit einer Live-Moderation per Webcam und Web 2.0 typischen Interaktionen mit den Zuschauern, zum Beispiel für Expertenrunden (Abb.1). Ein Breitband-Internetanschluss, ein Browser und eine handelsübliche Webcam genügen.
Abb.1: Programmübersicht Webzooms.TV
Mehr braucht es nicht, um selbst auf Sendung zu gehen und ein Millionenpublikum anzusprechen. Denn jeder, der das Internet nutzt, ist auch ein potentieller WebTV-Zuschauer.
Webzooms.TV ist der Mitmach-TV-Sender im Web 2.0 und ermöglicht eine aktive Beteiligung des Zuschauers an der Programmgestaltung (User-generated WebTV), flankiert von interaktiven Zusatzfunktionen wie Text- und Video- Chat. Die Nutzer machen und wählen ihr eigenes Programm, diskutieren innerhalb der Live-Shows und werden selbst zu WebTV Produzenten, Moderatoren, Stars. Live-WebTVShows können dabei auch aufgezeichnet werden und stehen im Anschluss dem Publikum als On-Demand-Angebot zu beliebiger Zeit und an beliebigem Ort zur Verfügung (Abb.2).
Abb.2: Live-WebTV-Show mit Video-Chat
Webzooms.TV sieht sich deshalb nicht als bloßer Verwerter von medialen Konserven über das Medium Internet. Webzooms.TV erweitert vielmehr das heute übliche WebTV aus vorproduzierten Konserven um die Faktoren ´live´, ´interaktiv´ und ´User-generated´. Webzooms versteht sich dabei sowohl als Enabler-Plattform für die Community als auch Whitelabel- Angebot für Unternehmen. Damit ermöglicht Webzooms erstmalig ein wirkliches Out-ofthe- box-Angebot für Live- und On-Demand- WebTV. Hierbei hilft die kinderleichte Bedienbarkeit und Skalierbarkeit der hochmodernen, gehosteten SaaS-Plattform (Software as a Service) enorm. Denn nur so kann sich Live Web- TV für die breite Masse auf Dauer am Markt durchsetzen. Und ermöglicht so endlich die so dringend benötigte Demokratisierung des Fernsehens.
Abb.3: Interaktive WebTV-Show mit Video-Chat
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