bewusstsein für innovation wecken

Wie wird Social Software die Lebens- und Arbeitswelt der Zukunft verändern? Dieser Frage ging FAZIT bereits 2005 nach. Ziel des Forschungsprojekts ist es, zukunftsweisende Informations- und Medientechnologien aus Baden-Württemberg und ihre Anwendungsmöglichkeiten zu identifizieren. Um neue Marktchancen für die Region zu erkennen und zu fördern, wurden im Rahmen einer Studie Social Software-Anwendungen untersucht undein Innovationskreis aus Experten und interessierten Nutzern etabliert.

Weiteres Bewusstsein für die Anwendungsmöglichkeiten von Social Software in der Region schaffte das Internet-Kursprogramm klick! mach mit im selben Jahr. In vier Kursen zur Internet-Nutzung werden bis heute aktuelle Web 2.0-Anwendungen thematisiert und Tipps für die Praxis gegeben.

forschungsanreize schaffen

Neben FAZIT beschäftigen sich seit Herbst 2005 noch weitere MFG-Projekte mit den wissenschaftlichen Grundlagen des Web 2.0. So stellte der Forschungsverbund PRIMIUM das Wissen über kooperative Tools zur Verfügung. Unterstützt wurde das Programm durch das Konsortium CollaBaWue. Das Ziel war, die Funktionsweise von Wikis zu erforschen und diese weiter zu verbessern. Weitere Informationen über digitale Wege der Zusammenarbeit finden Interessenten auch auf der Plattform collaboration-bw.de.

Auch intern vernetzt die MFG ihre Wissensressourcen und die Informationen in den Köpfen. Das hauseigene MFG Wiki bildet nicht nur das breit gefächerte Wissenskapital der rund 50 Mitarbeiter ab, sondern fördert seit Oktober 2006 die Teilnahme an sozialen Netzwerken. Das aktiv erworbene, erweiterte Verständnis der digitalen Zusammenarbeit führt wiederum zielsicher zu neuen Projekten.

Damit neue Technologien erfolgreich von der Forschung in den Markt getragen werden, sind auch Akteure gefragt, die an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und freier Wirtschaft arbeiten. Das Karl-Steinbuch-Stipendium (KSS) fördert gezielt talentierte Nachwuchsforscher. Im Jahr 2007 besaßen rund 20 Prozent der Einreichungen einen Web 2.0-Bezug. Neue und alte Stipendiaten trafen sich auf dem Heidelberger Innovationsforum (HDI), der Plattform für die Kommerzialisierung von Forschungsergebnissen, und verfolgten u.a. die Präsentation dreier Web 2.0-Produktlösungen. Eine feste Institution ist mittlerweile auch der do it.software-Award. Im Jahr 2007 punktete das eingereichte Projekt „Semantic MediaWiki“ bei der Jury und wurde für das vernetzende Konzept mit dem 3. Platz belohnt.

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